Das Problem liegt nicht darin,

           was  digitalisiert wird,

  sondern darin,

           wie  digitalisiert wird.


Wachsende Systemlandschaften und hoher Integrationsaufwand
führen nicht automatisch zu proportionalen Produktivitätsgewinnen.

Das Beispiel der Rechnung zeigt, wie ein semantisch definiertes, hierarchisch strukturiertes Geschäftsobjekt Effizienz steigert.

Rechnung:

  • Rechnung als PDF oder Scan enthält keine semantischen, maschinenlesbaren Informationen.
  • Daten müssen interpretiert werden, manuell oder KI-unterstützt.
  • Beide Verfahren sind fehleranfällig; KI ist ein probabilistisches System.
  • Daten werden einer Finanzapplikation zur Weiterverarbeitung bereitgestellt.


E-Rechnung:

  • Eine E-Rechnung im XML-Format enthält semantische, maschinenlesbare Informationen.
  • Daten müssen nicht interpretiert werden; sie sind deterministisch verarbeitbar.
  • Es entstehen keine Interpretationsfehler.
  • Daten werden einer Finanzapplikation zur Weiterverarbeitung bereitgestellt.



Eine einfache Änderung der Datenstruktur macht den Prozessschritt der Interpretation überflüssig
und erzeugt einen direkten Effizienzgewinn!


Semantic Business Modeling

  überträgt dieses effiziente Strukturprinzip auf alle Geschäftsobjekte eines Unternehmens:


  • Jedes reale Geschäftsobjekt wird als intelligentes BusinessObject (BO) modelliert.
  • BOs sind semantisch definiert und hierarchisch strukturiert.
  • Jedes Unterelement agiert als eigenständiges BO.
  • BOs vereinen Daten, Zustände, Prozesse.
  • BOs können Prozesse direkt als Zustandsautomat ausführen.
  • BOs speichern sämtliche Instanzen eines Geschäftsobjekts.
  • BOs agieren als semantisch vernetzte, zelluläre Datenbankeinheiten.
  • BOs werden modelliert, nicht programmiert.

Stark vereinfachtes Beispiel des BusinessObjects 'Mitarbeiter' mit zugeordnetem BusinessObject 'Rolle':

Semantic Business Modeling beschreibt damit den nächsten Schritt der digitalen Unternehmensmodellierung:


vom dokument- und applikationszentrierten Systemverbund
hin zu einem semantisch strukturierten, hocheffizienten Netzwerk interagierender BusinessObjects –


dem
digitalen Unternehmensuniversum.